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Verschiedene Zuchtprogrammstrategien auf Scrapie-Resistenz, abhängig von den spezifischen Allel- und Genotypfrequenzen bei polnischen Schafen

EWA Wisniewska ; S. Mroczkowski ; Department of Genetics and General Animal Breeding, University of Technology and Life Sciences in Bydgoszcz, Poland, E-Mail: ewisniewska@utp.edu.pl

Zusammenfassung

Die Resistenz von Schafen gegen Scrapie wird genetisch vom Polymorphismus besonders in den drei Codons (136, 154, 171) des Prionprotein(PrP)-Gens moduliert. Die Zucht auf Scrapie-Resistenz ist deshalb auf die Steigerung der ARR-Haplotypfrequenz gerichtet. Ziel der Untersuchungen war die Bestimmung der Allel- und PrP-Genotypfrequenz in vier in Polen vorhandenen Schafrassen: Ile de France, Berrichon du Cher, Suffolk und Polnisches Merino, sowie die Darstellung der Effektivität der Anwendung rassenspezifischer Programme für die Bekämpfung von Scrapie. Es wurden PCR-RFLP Analysen durchgeführt, um Polymorphismen in drei Codons 136, 154, 171 zu bestimmen. Hohe Frequenzen des ARR-Allels wurden in folgenden Rassen entdeckt: Ile de France (83.87%), Berrichon du Cher (87.5%) und Suffolk (63.64%). Es wurden Simulationsstudien mit dem Zweck der Berechnung der vorhergesagten Frequenzen des Genotyps ARR/ARR in den nächsten Generationen nach der Anwendung der Zucht auf Scrapie-Resistenz durchgeführt. Gemäß den Simulationsstudien war es möglich, hohe Frequenzen des Genotyps ARR/ARR von 60.57% beim Polnischen Merino bis auf 99.57% beim Berrichon du Cher in der Generation F6 zu erreichen.

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Keywords/Stichworte:Scrapie-Resistenz, Prionprotein-Gen, Züchtung

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