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Optimierung der Zuchtwertschätzung für lebend geborene Ferkelhinsichtlich Wurfnummerdifferenzierung und Herdensaison

E. Gernand1 ; U. Müller2 ; H. Mäurer3 ; Simone Müller1 ; U. Bergfeld2 ; 1Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft, Abteilung Tierproduktion, Standort Bad Salzungen, August Bebel Str. 2, 36433 Bad Salzungen E-Mail: erhard.gernand@tll.thueringen.de; 2Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, Abt. Tierische Erzeugung, Am Park 3, 04886 Köllitsch, Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, ZTT Iden, Lindenstr. 18, 39606 Iden; 3Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau, ZTT Iden, Lindenstr. 18, 39606 Iden

Zusammenfassung

Für die Untersuchungen standen die Anzahl lebend geborener Ferkel von 221570 Würfen aus 69457 Sauen aus einer Routinezuchtwertschätzung zur Verfügung. Untersucht wurden unterschiedliche Wurfnummernunterscheidung (1 und Folgewürfe bis 1-8 Wurf mit Folgewürfen) und variierende Länge der Herdensaison von einer Woche bis zu einem Quartal.

Die geschätzten genetischen Parameter zeigen mit zunehmender Wurfnummer steigende Heritabilitäten und bei wachsendem Abstand der Würfe fallende genetische Korrelationen. Kürzer werdende Einteilung der Herdensaison führten bei zufälliger Betrachtung zu steigenden Schätzwerten der Heritabilität. Dies deutet ein zunehmendes Verzerrungsrisiko an.

Die Korrelationen zwischen gesplitteten Vaterzuchtwerten machen für die Zuchtwertschätzung Vorteile für lange Herdensaisoneinteilung und nur geringe Wurfnummern­differenzierung deutlich.

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Keywords/Stichworte:Lebend geborene Ferkel; Wurfnummer; Herdensaison

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