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Züchtungskunde, 79, (4) S. 309 – 319, 2007, ISSN 0044-5401

Optimierung der Eiqualität aus züchterischer Sicht

D. K. Flock, M. Schmutz und R. Preisinger

Zusammenfassung:
In dieser Arbeit werden Aspekte der Eiqualität aus der Sicht des Züchters kommerzieller Legehybriden dargestellt. Bei den äußeren Merkmalen geht es vor allem um die Optimierung des Eigewichts für bestimmte Marktanforderungen, eine gute Persistenz der Schalenstabilität und eine ausgeglichene dunkle Schale bei braunen Eiern. Die Heritabilitäten für diese Merkmale sind vergleichsweise hoch. Bei den inneren Merkmalen geht es vor allem um die Eiklarkonsistenz (Haugh Units) und den Dotteranteil, während die Dotterfarbe vor allem durch die Futterzusammensetzung bestimmt wird. Auf weniger Blut- und Fleischflecken wird selektiert, aber der zu erwartende Selektionserfolg ist bei niedrigem Ausgangsniveau begrenzt. Das Problem von Riecheiern konnte durch MAS-Identifizierung des verantwortlichen FMO3-Gens und konsequente Selektion gelöst werden. Neben den Möglichkeiten genetischer Beeinflussung wird die Bedeutung der Fütterung, Tiergesundheit und Lagerung der Eier diskutiert.

english abstract

Keywords/Stichworte:Eiqualität, Züchtung, Legehennen, genetische Parameter

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