Methoden zur Bestimmung der Körperzusammensetzung am lebenden Nutztier
A. M. Scholz ; U. Baulain ; Lehr- und Versuchsgut Oberschleißheim, Tierärztliche Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, E-Mail: Armin.Scholz@lvg.vetmed.uni-muenchen.de; Institut für Nutztiergenetik, Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), Neustadt
Zusammenfassung
Fortschritte in den Techniken zur Bestimmung der In-vivo-Körperzusammensetzung basieren auf der Weiterentwicklung von elektronischen Bauteilen sowie der Soft- und Hardware zur Datenverarbeitung. Ziel ist eine weitgehend nicht-invasive, Zeit und Arbeit sparende sowie objektive Methodik. Generell richtet sich die bevorzugte Nutzung einer spezifischen Technik nach dem Ziel der Messung, technischen und praktischen Aspekten (Genauigkeit, Wiederholbarkeit, Art der benötigten Information, Kosten, Mobilität, Notwendigkeit zur Fixierung bzw. Sedation der Probanden, Mess- und Auswertungsgeschwindigkeit, Anwendungsrisiken, Tiergröße). Dieser Beitrag vergleicht die Vor- und Nachteile von nicht-invasiven Messtechniken der Körperzusammensetzung wie Ultraschall, Magnetresonanztomographie, Röntgen-Computertomographie, Dualenergie-Röntgenabsorptiometrie, Bioelektrische Impedanz, Ganzkörper-Elektrokonduktivität, Nahinfrarot-Interaktanz, Verdünnungsmethoden, Ganzkörper-Kalium und Neutronen-Aktivierungsanalyse.
Keywords/Stichworte:Körperzusammensetzung, Leistungsprüfung, Nutztier
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