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Ein Vorschlag zur Wahl der Zuchtwerte bei der Anwendung der markergestützten Selektion

H. Thomsen ; Department of Genetics and Biotechnology, Aarhus University - Research Centre Foulum, Blichers Allé, Postbox 50, DK-8830 Tjele, E-Mail: hauke.thomsen@agrsci.dk

Zusammenfassung

Im Rahmen dieser Simulationsstudie wurde ein Enkelinnendesign mit 10 Großvätern erstellt, um die Einflüsse unterschiedlicher Eingabevariablen in der markergestützten Selektion zu untersuchen. Dabei wurden genotypische und phänotypische Daten für die Großväter, Großmütter und 500 Söhne simuliert. In den insgesamt 100 Wiederholungen der Simulation wurde jeweils die gametische Verwandtschaftsmatrix für eine QTL Position erstellt und ein markergestützter Zuchtwert als Summe des polygenetischen Effekts und der Haplotypeneffekte eines Bullen ermittelt. Anschließend wurden Spearman Rangkorrelationen zwischen den wahren Zuchtwerten und den markergestützten Zuchtwerten auf der Basis sechs unterschiedlicher Eingabevariablen ermittelt. Die Spearman Rangkorrelationen zwischen den wahren Zuchtwerten und den markergestützten Zuchtwerten auf Basis deregressierter Zuchtwerte erreichten den höchsten Wert (0,89), so dass empfohlen wird, diese Eingabevariable in der markergestützten Zuchtwertschätzung zu verwenden.

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Keywords/Stichworte:QTL, MAS, Zuchtwertschätzung

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